
CyberSecurity Update 2026: Unternehmen der Region stärken ihre digitale Widerstandsfähigkeit
Trotz hoher Sommertemperaturen starkes Engagement der regionalen Wirtschaft für das Thema Cyberkriminalität!
Mit dem „CyberSecurity Update“ hat die SMART REGION Emscher-Lippe e.V. erneut Unternehmen, IT-Verantwortliche und Digitalisierungsakteure der Region zusammengebracht, um aktuelle Entwicklungen, Risiken und Lösungsansätze im Bereich Cybersicherheit zu diskutieren. Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten zahlreiche Teilnehmende der Einladung in die Schwarzkaue Eventlocation in Herten und setzten damit ein deutliches Zeichen für die hohe Relevanz des Themas.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Vorstandsvorsitzenden der SMART REGION Emscher-Lippe e.V., der in seiner Begrüßung auf die erste CyberSecurity-Veranstaltung der Veranstaltungsreihe EmscherLippe.Digital im Jahr 2023 zurückblickte. Dabei wurde deutlich, wie stark sich die Bedrohungslage in den vergangenen Jahren verändert hat. Cyberangriffe nehmen kontinuierlich zu, werden professioneller und verursachen teils erhebliche wirtschaftliche Schäden. Für Unternehmen wird es daher immer wichtiger, ihre Daten zu schützen, Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig zu überprüfen und ihre Resilienz gegenüber digitalen Angriffen auszubauen.
Im Anschluss erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm mit vier praxisnahen Impulsen:
Den Auftakt machte Dr. Rainer Baumgart von der eleQtron GmbH, der die Chancen und Risiken des Quantencomputings beleuchtete. Sein Vortrag zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial Quantencomputer künftig bieten, aber auch welche Herausforderungen sie für heutige Verschlüsselungsverfahren und damit für die IT-Sicherheit mit sich bringen.
Fabio Zadrozny von der Percol GmbH widmete sich dem Thema der digitalen Souveränität. Dabei machte er deutlich, dass Unternehmensdaten zu den wertvollsten Ressourcen unserer Zeit gehören. Sein Appell an die Unternehmen: Daten müssen geschützt werden – nicht nur aufgrund ihres aktuellen Nutzens, sondern auch mit Blick auf ihren zukünftigen Wert.
Wie sich sichere und belastbare IT-Strukturen in der Praxis umsetzen lassen, zeigte Alexander Stöhr von der XignSys GmbH. Anhand konkreter Beispiele erläuterte er, wie Unternehmen ihre IT-Architekturen modern, resilient und gleichzeitig benutzerfreundlich gestalten können.
Den Abschluss bildete Tatjana Ljucović von DIGITAL.SICHER.NRW, die unter dem Motto „Machen wir gemeinsam die Tür zu im Netz“ zahlreiche Handlungsempfehlungen für den Unternehmensalltag gab. Von starken Passwörtern und modernen Authentifizierungsverfahren über regelmäßige Software-Updates bis hin zu Backup- und Notfallstrategien erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Tipps, die unmittelbar umgesetzt werden können.
Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung viel Raum für Austausch und Vernetzung. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um Erfahrungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Gerade dieser Wissenstransfer zwischen Unternehmen, Experten und regionalen Akteuren ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der SMART REGION Emscher-Lippe e.V.
Unser besonderer Dank gilt den Referentinnen und Referenten Dr. Rainer Baumgart, Fabio Zadrozny, Alexander Stöhr und Tatjana Ljucović für ihre fundierten Beiträge sowie allen Teilnehmenden für den engagierten Austausch. Ebenso bedanken wir uns bei der Schwarzkaue Eventlocation für die hervorragende Betreuung und bei unserem Mitglied und Sponsor Kuhnen Digital für die Bereitstellung der außergewöhnlichen Veranstaltungsräume.
Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt: Cybersicherheit ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein fortlaufender Prozess. Wer heute in digitale Sicherheit investiert, schafft die Grundlage für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg und eine widerstandsfähige digitale Zukunft.
Fazit
Die digitale Haustür sollte genauso gut verschlossen sein wie die eigene Haustür – denn Sicherheit beginnt mit Aufmerksamkeit, Prävention und dem gemeinsamen Handeln aller Beteiligten.
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